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am 24. Jänner

Projekt LOS DAMA!: EU-Förderung für die Grünraumentwicklung in den Stadtregionen des Alpenraums

Webredaktion Grüne Donaustadt - Steigende EinwohnerInnenzahlen und divergierende Interessen in der Stadtregion stellen die Städte und Stadtregionen sowie die Grünraumplanung vor neue Herausforderungen.

Mit Unterstützung der EU sollen bis Oktober 2019 im Rahmen des Projekts „LOS_DAMA!“ in Wien und anderen europäischen Städten und Stadtregionen Strategien und Werkzeuge entwickelt werden, die zur Sicherung und Weiterentwicklung der Kulturlandschaft der Stadtregion beitragen. 

Neben Wien sind Salzburg, Graz, München, Trient, Ljubljana und Zürich sowie die Regionen Piemont und Grenoble-Alps Teil der Projektpartnerschaft. Sie werden von Planungsinstituten und Hochschulen unterstützt.

LOS_DAMA! leitet sich aus dem Projekttitel „Landscape- and Open Space Development in Alpine Metropolitan Areas“ ab und wird mit über zwei Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung durch das Interreg Alpine Space Programme kofinanziert.

Neue Strategien für die Stadtregion im Norden Wiens

Kern der transnationalen Zusammenarbeit sind lokale Pilotvorhaben in den einzelnen Partnerstädten und Regionen, die als „Forschungslabore“ dienen. In Wien erstreckt sich das „Forschungslabor“ auf die nördliche Stadtregion, die durch eine hohe Dynamik in Bezug auf räumliche und soziale Prozesse geprägt ist und mit der Donaustadt den am schnellsten wachsenden Bezirk Österreichs umfasst.

In Zusammenarbeit interner ExpertInnen der Stadt Wien mit den Bezirken, dem Land Niederösterreich, der Stadtgemeinde Gerasdorf bei Wien und anderen Partnern soll in den nächsten Jahren eine Grünraumspange vom Bisamberg über Gerasdorf bis zum zukünftigen Norbert-Scheed-Wald geplant werden.

Fokus des Pilotvorhabens, das von der Stadtplanung Wien geleitet wird (MA 18), liegt auf der Entwicklung eines Lokalen Aktionsplans. Dieser soll Maßnahmen und Wege zur Umsetzung der Grünspange beschreiben und als Grundlage für weitere Entscheidungen des Landes Wien und Niederösterreich dienen. Wesentliches Bestreben der länderübergreifenden Zusammenarbeit ist dabei durch intensive Einbindung lokaler und stadtregionaler Stakeholder eine breite Basis für eine spätere Realisierung der Planungen zu schaffen.