Bezirkegruene.at
Navigation:
am 29. August 2016

Mit neuen Wasser-, Kletter- und Freizeitparks zum Sommer- und Freizeitspaß daheim in der Donaustadt

Julia Sachs - Dieser Beitrag erschien im August 2016 im Rahmen der dbz-Diskussionsrunde. Die Themenvorgabe kam von der SPÖ.

Die Errichtung neuer Freizeiteinrichtungen in der Donaustadt ist eine erfreuliche Entwicklung in unserem Bezirk. Parks wie in der Themenvorgabe angesprochen sind nicht billig und die Stadt Wien hat viel Geld in die Hand genommen, um den Einwohnerinnen und Einwohnern der Donaustadt etwas zu bieten. Gut so, die Donaustadt hat sich das verdient - es wird so viel Wohnraum hier geschaffen, da muss auch an der Infrastruktur ständig etwas verbessert werden.

Die neuen Parks fördern damit die Möglichkeiten zur Bewegung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Der Mangel an Bewegung ist ein Grund für viele Wohlstandskrankheiten und alles, das Menschen unterstützt, sich zu bewegen und fit zu halten, ist eine gute Investition in die Zukunft.

Weitere Möglichkeiten, Bewegungsfreude zu ermöglichen, sehen wir in der Förderung des Fahrradverkehrs. In diesem Zusammenhang ist die Bezirksvorstehung aufgefordert endlich mehr für den Ausbau der Radwege im Bezirk zu tun. Die 35.000 Euro, die dafür im Bezirksbudget vorgesehen sind, sind einfach zu wenig, damit lässt sich nicht mal eine der vielen Lücken schließen. Fahrradfahren ist ganz pragmatisch zu sehen. Es ist gesund und belastet die Umwelt nicht. Nicht jeder kann alles mit dem Fahrrad erledigen, aber ein dichteres Radwegenetz und die Schließung der Lücken stehen schon lange an und werden von der Bezirksvorstehung eher verhindert als gefördert.

Also: Freizeit- und Mobilitätparks sind wichtig und gut, aber wir wollen hier auch noch mehr Engagement und Investitionen der Bezirksvorstehung in Richtung Bewegungsfreude im Alltag sehen.