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am 13. Juli 2016

Kordonstudie

Webredaktion Grüne Donaustadt - Die Kordonstudie aus dem Jahr 2010 beschreibt die Pendlerströme nach und aus Wien, den reinen Transitverkehr und den rein donauquerenden Transitverkehr. (Für letzteren soll ja die Lobau-Autobahn gebaut werden.)

Aus der Studie ist ersichtlich, dass der rein donauquerende Transitverkehr nur einen winzigen Teil jenes Verkehrs ausmacht, der täglich unsere Stadtgrenze passiert, knapp 4%. Da ist natürlich die Frage berechtigt: braucht man dafür eine milliardenteure Autobahn durch einen Nationalpark? Vor allem da viele andere Varianten diskutiert wurden/werden, die den Nationalpark kaum bis gar nicht berührt hätten und wesentlich billiger wären.
Diese Studie bezieht aus auf einen durchschnittlichen Besetzungsgrad von 1,19 Personen/Auto. Abbildung 123: Der donauquerende Transitverkehr wird durch die zwei hellroten Pfeile in der Mitte der Grafik angezeigt.
7.068 Personen (ca. 6.000 Autos) überqueren täglich die Stadtgrenze von NÖ nach Transdanubien und fahren dann über die Donau zu einem Ziel in NÖ südlich von Wien.
3.763 Personen (ca. 3.200 Autos) überqueren täglich die Stadtgrenze von NÖ nach Cisdanubien und fahren dann über die Donau zu einem Ziel in NÖ nordöstlich von Wien.
Dies sind rund 10.831 Personen (ca 9200 Autos) insgesamt in beide Richtungen..
Donauquerender Durchzugsverkehr (von 5-21h) ist so definiert: alle Autos, die von NÖ kommend durch Wien durchfahren, dabei die Donau überqueren und auf der anderen Seite der Stadt wieder nach NÖ fahren.
In derselben Zeit überqueren aber insgesamt rund 360.000 Fahrzeuge (MIV) die Stadtgrenze. Der Anteil des donauquerenden Durchzugsverkehr beträgt also nur knapp 4%.