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am 10. Februar

Keine Coole Straße für die Donaustadt?

Andrea Pelzmann - Bezirksvorsteher lehnt Coole Straßen für die Donaustadt ab, trotz erfolgreichem Pilotprojekt.

Coole Straßen schaffen Erleichterung

​Die zunehmende Hitze in den Sommermonaten macht den Menschen zu schaffen, ganz besonders Kindern und alten Menschen. Coole Straßen tragen in den Hitzesommern zur Abkühlung bei. Es sind Orte mit Sprühduschen oder anderen Wasserquellen und Sitzgelegenheiten. Sie laden zum Aufhalten im Freien, zum Spielen und Kennenlernen in der Nachbarschaft ein. Eine Evaluierung der drei Pilotprojekte im 3., 10. und 16. Bezirk im Sommer 2019 zeigt: Die Temperaturen nehmen im Bereich der Coolen Straße nicht nur gefühlt, sondern auch tatsächlich ab, und zwar immerhin zwischen 1,3 und 5 Grad. 92 % der Befragten wünschen sich eine Wiederholung der Aktion. Der Wegfall weniger Parkplätze war ebenfalls für 92 % kein Problem.

Die Coole Hasnerstraße

ERFOLG DER PILOTPROJEKTE ALS IMPULS FÜR EINE FORTSETZUNG IN GANZ WIEN

​Aufgrund des Erfolgs der Pilotprojekte wurde das Projekt Coole Straße Plus entwickelt. Es sieht für jeden der 23 Bezirke eine permanente Coole Straße vor. Außerdem unterstützt die Stadt die Bezirke bei der Einrichtung von temporären Coolen Straßen in den Sommermonaten.

NEIN VOM BEZIRKSVERTRETER ZU COOLEN STRASSE FÜR DIE DONAUSTADt

Doch in der Donaustadt scheitert die Einrichtung von Coolen Straßen an der Ablehnung durch den Bezirksvorsteher. Die Vorschläge der Grünen Donaustadt für geeignete Straßenabschnitte wurden leider nicht weiterverfolgt. Auch die Donaustädter leiden im Sommer unter der zunehmenden Hitze, in Kagran und Stadlau bestehen die Hitzepole der Donaustadt. Temporäre coole Straßen könnten Erleichterung verschaffen und würden das Zusammenleben im Grätzel fördern. Der Bezirk könnte dazu auf Mittel der Stadt zurückgreifen. Doch das passiert leider nicht, schade um diese verpasste Gelegenheit für die Donaustädter_innen!​