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am 14. September

Genochmarkt neu - oder doch nicht?

Barbara Boll - Einer der ewigen Schandflecken des Bezirks wird wieder der Zivilisation zugeführt: der Genochmarkt!

Man kann es ja kaum fassen, nachdem sich die Bevölkerung schon fast an die zerfallenden Marktstände und den vergammelten Bauzaun gewöhnt hatte. Am Markt sollen sowohl Wohnungen als auch gewerbliche Nutzungen entstehen und den Wirtschaftsstandort rund um den Verkehrsknoten Erzherzog Karl-Straße verstärken. Angesichts der Verkehrsanbindung durch Autobahn, Schnellbahn, Ostbahn, Straßenbahn und nicht weniger als sechs Autobuslinien wird das Projekt von allen Parteien ausdrücklich begrüßt, nur eine ist dagegen: die FPÖ.

In der Bezirksvertretung haben ihre VertreterInnen gegen die Widmung gestimmt, weil es "keine zusätzliche Verkehrserschließung" geben wird. Nun fragt man sich, ob diese Leute vielleicht eine zusätzliche Straßenbahnlinie meinen, aber weit gefehlt. Sie bemängeln, dass es in der Umgebung zu wenig Parkplätze gäbe! Haben die KollegInnen der FPÖ etwa noch nie etwas von einer Stellplatzverpflichtung gehört? Haben sie noch nie ein öffentliches Verkehrsmittel benutzt? Oder gibt es hier Rechenprobleme? Kompetenz für verantwortungsvolle Verkehrspolitik sieht auf jeden Fall anders aus.