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am 27. November

Wie kann sich der Bezirk an Maßnahmen gegen den Klimakollaps beteiligen?

Heidi Sequenz - Dieser Beitrag erschien im November 2019 im Rahmen der dbz-Diskussionsrunde. Die Themenvorgabe kam von den Grünen.

Keine Versiegelung für Parkplätze


Der Bezirk könnte sich viel Geld sparen mit Maßnahmen gegen den Klimakollaps! Leider passiert oft genau das Gegenteil. Zwei Beispiele aus Kaisermühlen:
Es kostete €300.000.- um das Erdreich zwischen den Bäumen in der gesamten Schiffmühlenstraße zu versiegeln. Soviel Geld nur um mehr Parkplätze in Kaisermühlen zu schaffen! Neben einer Volksschule wurde ein großes Stück Wiese zubetoniert. Die Abstellplätze für Fahrräder und Scooter der Kinder können sinnvoller auf einer bereits asphaltierten Parkspur errichtet werden.

Parkpickerl statt Boden versiegeln


Dabei, mehr freie Parkplätze gibt es in Hülle und Fülle, sobald der Herr
Bezirksvorsteher seinen Widerstand gegen die
Parkraumbewirtschaftung aufgibt. Kaisermühlen wäre die ideale Gegend
für ein Parkpickerl. Das kostet gerade einmal 30 Cent pro Tag, erspart
aber das zeitfressende Parkplatzsuchen, bringt Ruhe und sorgt für
frische Luft im Grätzl.

Fassadenbegrünungen kühlen die Stadt


Eine sehr wirksame Maßnahme gegen den Klimakollaps sind Fassadenbegrünungen. Die Grünen Donaustadt haben dafür eine Verdoppelung des Budgets im Bezirk erreicht und wollen, wo immer möglich, öffentliche Gebäude, vor allem Schulen, damit bepflanzen. Gebäudebegrünungen speichern Regenwasser, binden Feinstaub, setzen Sauerstoff frei und wirken in Hitzeinseln wie Klimaanlagen! Das sind sinnvolle Klimaschutzmaßnahmen, die in die Kompetenz des Bezirks fallen.

Donaustadt droht immense Versiegelung durch Straßen


Es sind leider die Bezirks SPÖ/ÖVP/FPÖ, die vehement weitere Straßen fordern. Diese sind immens teuer und werden riesige Flächen in der Donaustadt versiegeln. Die Grünen Donaustadt dagegen wollen einen massiven Ausbau der ÖFFis, bevor über den Bau dieser Straßen nachgedacht wird. Es wird sich dann nämlich zeigen, dass diese gar nicht mehr notwendig sind. Wir sind die erste Generation, die die Folgen der Klimaveränderung spürt, und zugleich die letzte, welche die Klimakatastrophe noch verhindern kann!