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am 23. Juni

Solidarität der Generationen geht nur mit Klimaschutz

Sylvia Kosek - Klimaschutz heißt auch Solidarität mit den jungen Menschen und kommenden Generationen. Wenn wir in den nächsten Jahrzehnten Solidarität im Rahmen des Generationenvertrages für unsere Pensionen erwarten, müssen wir alles tun, um klimaschädliche Maßnahmen und deren Folgekosten zu vermeiden.

Jung und Alt miteinander

Relevanter Klimaschutz braucht eine Mobilitätswende

Uneingeschränktes Wachstum, wie es viele ihr ganzes Leben lang erlebt haben, ist nicht mehr. Wir haben es geschafft, die Erde an ihre Grenzen zu führen. Klimaschutz wird das wichtigste Thema der kommenden Jahre und der kommenden Generationen sein. Das wird nicht ohne Verzicht auf einiges, was uns heute selbstverständlich erscheint, funktionieren. Ein wesentlicher Punkt ist der Verkehr und die Verwendung fossiler Brennstoffe. Um relevanten Klimaschutz zu betreiben, braucht es eine Mobilitätswende.

Die Stadtstraße als zementierte Verkehrspolitik

Autobahnen wie die Stadtstraße sind Investitionen für Jahrzehnte und zementieren die Verkehrspolitik im wahrsten Sinne des Wortes ein. Den Preis dafür zahlen die Jungen. Nicht nur, dass dieser Generation für die Stadtstraße eine halbe Milliarde an Errichtungskosten gestohlen wird, die man sinnvoll und nutzbringend für junge Menschen und deren (Mobilitäts-)Bedürfnisse einsetzen könnte. Sie werden auch die Folgekosten dieses klimaschädlichen Projektes bezahlen.

Folgekosten und die Auswirkungen auf die Generationen-Solidarität

Der Preis von klimaschädlichen Maßnahmen wird enorm sein. Nicht nur im Hinblick auf die Lebensqualität, sondern auch tatsächlich finanziell. Geld, das woanders nicht zur Verfügung stehen wird. Zum Beispiel nicht mehr für den Generationenvertrag, der den alten Menschen ihre Pensionen sichert. Der Generationenvertag basiert auf Solidarität. Wenn wir den Jungen heute die Solidarität aufkündigen, indem wir ihre Klimazukunft durch fossile Großprojekte zerstören, werden wir uns nicht wundern dürfen, wenn sie später mit uns nicht mehr solidarisch sein können und das Geld statt in unsere Pensionen in die Bewältigung der Klimakrise stecken müssen, die wir ihnen hinterlassen haben.

Deshalb Stopp fossiler Großprojekte zum Schutz aller Generationen und für eine gemeinsame solidarische Zukunft. Deshalb Nein zur Stadtstraße!