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am 15. April

Donaustadt muss Gartenstadt bleiben. Wie gehen wir das an?

Hannes Lager - Dieser Beitrag erschien im April 2019 im Rahmen der dbz-Diskussionsrunde. Die Themenvorgabe kam von der ÖVP.

Ist die Donaustadt eine Gartenstadt? Wir haben viel Grünraum, zum Beispiel die Blumengärten Hirschstetten und die Lobau und diese sollten erhalten bleiben. Beides sind Erholungsräume, die nicht nur die Donaustädter_innen, sondern alle Wiener_innen gern und gut nützen. Und ja, es gibt auch viele Gärten in den Siedlungsanlagen, im Lobauvorland, rund ums Mühlwasser, in Essling und in anderen Bereichen des Bezirks, in denen Einfamilienhäuser das Stadtbild prägen. Diese sind nicht in Gefahr, weg  zukommen. 

Also worin besteht die Gefährdung für Grünraum in der Donaustadt? Hier sehe ich zwei Gefahrenquellen.
Erstens: Die Umwidmung von Agrarflächen in Bauflächen. Die Stadt ist hier großzügiger als es manchmal gut ist. Und die Donaustädter Bezirksvorstehung lässt mehr zu, als sie sollte. Dagegen müssen wir mit allen politischen Mitteln ankämpfen, was aber gegen die regierende Bezirks-SPÖ sehr schwer ist.
Zweitens: Das Beschneiden und Gefährden der gleich zu Beginn genannten großen Erholungsräume unseres Bezirkes: Die Blumengärten Hirschstetten werden gefährdet oder zumindest eingeschränkt – wenn die Stadtstraße so überdimensioniert gebaut wird und mehr einer Stadtautobahn gleicht als einer Stadtstraße, wie es zur Zeit geplant ist. Und die Lobau ist durch die Lobauautobahn massiv gefährdet. Es sollte sowieso jedem einleuchten, dass eine Autobahn durch einen Nationalpark zu bauen, ein Unding ist.

Also gibt es 3 Dinge, die wir angehen können: Zu viel Umwidmung von Grünland verhindern, die Stadtstraße redimensionieren und andere Lösungen für die sechste Donauquerung finden. Auch dazu gibt es Pläne, wie das billiger und besser als durch einen Nationalpark hindurch gemacht werden kann​​​​.