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am 10. Dezember 2019

Die Grünen und Baumschutz in der Donaustadt

Webredaktion Grüne Donaustadt - In letzter Zeit erhalten wir aus der Bevölkerung vermehrt Beschwerden zu Baumfällungen in der Donaustadt Auch wir Grüne teilen die Kritik, dass augenscheinlich viel zu schnell und radikal gefällt wird, und dass das alles zu wenig transparent abläuft.

Der § 15 des Wiener Baumschutzgesetzes​ lautet:  "Der Magistrat hat vor Erlassung eines Bescheides gemäß § 4 (Anm.: Entfernung von Bäumen mit Bewilligung) dem örtlich zuständigen Bezirksvorsteher innerhalb einer Frist von zwei Wochen Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.

Die BezirksVERTRETUNG - also das "Bezirksparlament", in dem alle Fraktionen vertreten sind - wird damit nicht befasst, und erhält vorab auch keine Information über Baumfällungen. Das heißt, auch die Grünen sind nicht informiert. Die Möglichkeiten zur Vorab-Info hat lediglich der BezirksVORSTEHER (SPÖ).

 

Wir arbeiten derzeit in Zusammenarbeit mit Grünen aus allen Bezirken intensiv daran, Verbesserungen zum Baumschutzgesetz zu überlegen und hoffen, dass unsere Vorschläge auch "auf fruchtbaren Boden fallen".

Dazu gehören z.B. das Anbringen von Informationen vor Ort bei bevorstehenden Baumfällungen, mehr Transparenz über erfolgte Ersatzpflanzungen, verbesserte Baumpflege, Einbeziehung von Obstbäumen in den Baumschutz, u.v.m.


Im Bezirk bemühen wir Grüne uns sehr um den Baumschutz:

  • Stellten Anträge und wurden aktiv, als junge Bäume entlang der Alten Donau wegen mangelnder Pflege einfach verdursteten
  • Wir unterstützten inhaltlich als auch „mit unseren eigenen Händen“ die Aufpflanzung im Norbert Scheed Waldes.
  • Wir fragen nach wenn gefällte Bäume nicht nachgepflanzt werden