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am 17. März 2014

Verlegung des Wachzimmers in Essling

Hannes Lager - Dieser Beitrag erschien im März 2014 im Rahmen der dbz-Diskussionsrunde. Die Themenvorgabe kam von der FPÖ.

Die Polizei erfüllt eine wichtige Funktion in unserer Stadt. Leider ist die öffentliche Hand gezwungen in allen Bereichen und eben auch bei der Exekutive zu sparen. Zum Teil wegen der wirtschaftlichen Lage, die durch die unkontrollierten Kräfte des Finanzmarktes ausgelöst wurde (danke an dieser Stelle an alle, die nach weniger Staat und mehr privat rufen also FPÖ und ÖVP) und zum anderen Teil wegen der Raubritterpolitik der Schwarz-Blauen Koalition der Nullerjahre. Ja, wir zahlen jetzt für die Hypo Alpe Adria der Kärnter FPÖ und die Bereicherung der Herren Grasser, Strasser, Hochegger und vieler mehr.

Und jetzt sind die Vertreter obiger Herren im Bezirk besorgt (vgl aktuelles "Thema" in der dbz), weil ein Wachzimmer verlegt wird. Wir sind auch besorgt, weil wir uns erstens eine ausreichende Deckung mit Sicherheitskräften für die Donaustadt wünschen und andererseits auch unseren Sicherheitskräften wünschen, so personell ausgerüstet zu sein, dass Sie Ihren schweren und herausfordernden Beruf ein ganzes Arbeitsleben lang ausüben können. Personelle Unterdeckung führt zu Überforderung, Stress und Frustration - und das wünschen wir niemandem und schon gar nicht den Frauen und Männern, die für Sicherheit sorgen sollen und oft in brenzligen Situationen einen kühlen Kopf bewahren müssen. Wobei wir hier eher die personelle Ausstattung als die besondere Lage eines Wachzimmers im Sinn haben.

Zu wenig Geld für Schulen, soziale Absicherung und leider auch die Exekutive. Es ist Zeit, dass die Umverteilung von unten nach oben, verursacht unter anderem durch die FPÖ, endlich umgedreht wird. Dann ist auch wieder Geld für unsere Polizeikräfte vorhanden.

Wege zu dieser Umverteilung gibt es, wir informieren gerne.