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am 25. März

Initiative, Kreativität und Solidarität

Andrea Pelzmann, Johann Wieland - Für alle Menschen ist die aktuelle Situation äußerst herausfordernd. Wichtig ist es jetzt, die Hygienemaßnahmen zu befolgen, um uns alle möglichst vor Ansteckungen zu schützen.

Das Motto lautet also:

Solidarisch sein heißt, wenn möglich zu Hause bleiben und Abstand halten, das betrifft alle Lebensbereiche. Es gilt das Arbeiten zuhause zu organisieren, mit Kindern zu lernen und sie zu beschäftigen. Die richtigen Unterstützungsangebote für ausgefallenes Einkommen müssen gefunden werden. Menschen aus systemrelevanten Berufen müssen enormen Einsatz bringen und sind gleichzeitig einem höheren Risiko ausgesetzt. Menschen aus Risikogruppen sind aufgefordert, ihr Zuhause nicht zu verlassen und brauchen entsprechende Unterstützung.

 

Einen Überblick über aktuelle Fakten, die Bedeutung der getroffenen Maßnahmen und Antworten auf die häufigsten Fragen findet ihr auf den umfangreichen Seiten des Gesundheitsministeriums, des Sozialministeriums sowie der AGES dargestellt.

Auf der Seite der Wiener Grünen gibt es eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Unterstützungsmöglichkeiten, verfasst von der grünen Gemeinderätin, Birgit Meinhard-Schiebel.

 

Nachstehend ein paar Beispiele, die zeigen, wieviel an Initiative, Kreativität und Solidarität in uns Menschen in dieser Krisensituation stecken. Zum Beispiel bieten viele jungen Menschen an, Einkäufe für andere zu erledigen.

  • Es gibt die neue „Nunus alternative Plattform“, die viele österreichische Dienstleister unter dem Motto „buy local“ auflistet. Das erleichtert das Auffinden von österreichischen Anbietern. Denn internationale Konzerne, wie Amazon & Co, bezahlen kaum Steuern (und finanzieren damit kein einziges Spitalsbett oder Beatmungsgerät im Land).
  • Viele ehemalige Zivildiener haben sich freiwillig zum außerordentlichen Zivildienst gemeldet.
  • Das Bundesheerunterstützt die Supermärkte unter anderem bei der Verteilung von Lebensmitteln.
  • Es gibt viele, auch  private Initiativen, den Menschen in systemrelevanten Berufen zu danken: tägliche 18:00 Flashmob-Gigs.
  • Beispiel Wien Energie: 53 Mitarbeiter ziehen freiwillig in Isolation, um die Versorgung zu sichern.

 

Es gibt sicher noch viel mehr Beispiele, die zeigen wie Menschen mit Engagement und Ideen auf eine so noch nie dagewesene Situation reagieren. Das ist gut zu wissen.

 

Wer sich gerne mehr engagieren will findet bei den „Helfern Wiens“ viele Möglichkeiten, wie unter anderem;

Soforthilfe Wien, Information und Unterstützung für Risikogruppen, Sofort Jobs, und viele mehr.

  

Passt gut auf euch auf!