U2 Hardeggasse begrünt

Grüne Vision
für Stadlau

Was sind unsere Ideen für das Grätzl? Hier findest du die Grüne Vision für Stadlau und Kontakte für deine Anliegen.

Rasengleis für den 25er und begrünte U-Bahn-Station

Die Schienen der 25er Straßenbahn haben ein Rasengleis, das leiser als zuvor ist und Feinstaub bindet. Als weitere Klimamaßnahme haben die U2-Stationen begrünte Fassaden, einen Trinkbrunnen und Bäume am Vorplatz bekommen.

25er Gleis, Langobardenstraße
Die Schienen des 25ers heute. Hier braucht es ein Rasengleis!
U2 Hardeggasse begrünt
Begrünte U2 Hardeggasse

Stadlauer Straße neu

Stadlauer Straße heute
Menschen statt Autos – die Stadlauer Straße soll wieder Einkaufsstraße werden!

Die Stadlauer Straße lebt als Einkaufsstraße wieder auf. Verkehrsberuhigende Maßnahmen vom alten Bahnhof bis zum Genochplatz machen das Einkaufen im Grätzl noch attraktiver, sodass sich wieder neue Geschäfte ansiedelten.

Aufwertung der ERzherzog-Karl-STraße

Ein Radschnellweg und eine neue Straßenbahn auf der Erzherzog-Karl-Straße ermöglichen nachhaltige und sichere Mobilität und haben die Gegend um Neu Stadlau aufgewertet.

Kreuzung Erzherzog-Karl-Straße/Konstanziagasse
Schluss mit der Verkehrswüste! Es braucht Begrünung und mehr nachhaltige Mobilität auf der Erzherzog-Karl-Straße.

Öffentlicher Verkehr

Von der U2-Stadlau fährt ein Expressbus in kürzester Zeit nach Kaisermühlen und weiter nach Floridsdorf. Die S80 fährt im 15-Minuten-Takt und ist bis nach Raasdorf verlängert, die Züge halten wieder bei der modernisierten Station Lobau.

Außerdem gibt es S-Bahn-Verbindungen bis nach Leopoldau, Süßenbrunn (bzw. Gänserndorf) und Gerasdorf (bzw. Laa an der Thaya).

Kontakt

Du hast ein Anliegen, Fragen oder Anregungen für Stadlau? Dann melde dich bei unserem Grätzlteam!

Vom Fischerdorf zum Industrieort

Das kleine Dorf Stadlau entstand auf einer Landzunge unmittelbar am Ufer der unregulierten Donau. Sein ursprünglicher Kern entspricht der heutigen Schickgasse.

Der Verkauf von Heu und vor allem die Fischerei waren früher für das Dorf lebenswichtig, durch die Lage am Wasser kam es immer wieder zu Überschwemmungen. Auch Plagen und Angriffe brachten die Bevölkerung in Bedrängnis, doch nach jeder Verwüstung bauten die Bewohner:innen Stadlau wieder neu auf.

Ab 1870 entwickelte es sich zum Industrie- und Eisenbahnerort, immer mehr neue Arbeitsplätze entstanden und Menschen zogen hierher. Um die Jahrhundertwende gab es in hier schon einen Uhrmacher, einen Glaserer, Modegeschäfte, ein Kaffeehaus, einen Sportverein, ein Musikkapelle und das Schwimmbad am Mühlwasser, wodurch Stadlau zu einem beliebten Ausflugsziel der Wiener:innen wurde.

Alter Bahnhof Stadlau
Uferstück am Mühlwasser
Waldspielplatz Mühlgrund
Watrinne
Konsti
Wiener Wand, Skater Platz Stadlau

Stadlau heute

Dank der U2-Verlängerung ist Stadlau direkt an die Wiener Innenstadt angebunden. Die Stadlauer Kaufleute sind bemüht, die Bewohner:innen bestmöglich zu versorgen und organisieren regelmäßig einen Bauernmarkt. Grünflächen wie die Abenteuerwiese am Mühlgrund, das Mühlwasser oder die Untere Alte Donau bieten Erholungsräume und Badeplätze. Stadlau hat eine einzigartige Watrinne, ein öffentliches, großes Planschbecken zwischen den Gemeindebauten.

In Stadlau gibt es ein Jugendzentrum, und mehrere Spiel- und Aktivitätsplätze wie den „Konsti“ oder die Kletterhalle Wien. Der Skate Park unter der U2 Stadlau ist ein beliebter Treffpunkt in der Grafitti-Szene, denn auf der dortigen Wiener Wand dürfen sich die Sprayer:innen austoben.

Selbst von der früher dominierenden und heute wieder wichtigen Landwirtschaft ist in Stadlau noch einiges übriggeblieben.  Zum Beispiel findet sich im Grätzl die Stadlauer Kredenz, die Kleine Stadtfarm, welche Initiativen zu alternativer Landwirtschaft beherbergt, der Gemeinschaftsgarten Stadtgemüse²² und das WeltTellerFeld.

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