Das CITYGATE wirft lange Schatten

auf das
nordwestliche
Kagran

2015 wurde das CITYGATE als Shoppingcenter mit 20.000 qm und 1.100 Wohnungen als „neuer Stadtteil“ an der östlichen und südlichen Bezirksgrenze zum 21. an der Wagramer Straße eröffnet (laut vienna.at). Doch die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum rund um das CITYGATE ist in beiden Bezirken nicht ausreichend, Sitz- und Spielmöglichkeiten fehlen.

CITYGATE als Anziehungspunkt

Volksschule Nähe Citygate
Volksschule nahe Citygate

Natürlich wirkt so ein Shoppingcenter einschließlich Wohnanlage wie ein Magnet auf die Umgebung. Im CITYGATE trifft man einander, im Alltag der Anrainer:innen ist es ein Ort der Begegnung und des Verweilens. Sie finden jedoch kaum ansprechende und konsumfreie Sitzmöglichkeiten vor. Es gibt keine Orte für Spaß und Spiel sowie wenige Grünflächen zum Entspannen. Gerade für die Kinder und Jugendlichen der drei benachbarten Schulen (VS, MS und AHS) wären solche Orte der Begegnung allerdings wichtig. Ebenso ist eine Geschäftsstelle des Arbeitsmarktservice in direkter Nachbarschaft zu finden. Es verlagern sich die Personenbewegungen in die benachbarte Peripherie und somit auch in die Donaustadt, ohne dass die Menschen dort ein entsprechendes Angebot vorfinden. Es gibt noch immer keinen Radweg vom Rennbahnweg stadtauswärts bis zum CITYGATE, wo der brausende Autoverkehr dominiert.

BEzirksübergreifende Verbesserungen nötig

Gemeinsam mit den Grünen Floridsdorf fordern wir nun rechtzeitig vor dem Frühjahr eine Bezirks-übergreifende Verbesserung der Situation vor Ort. Es kann nicht sein, dass ein Shoppingcenter und Wohnungen mit ca. 2.000 Menschen auf engstem Raum gebaut werden, ohne die dazugehörigen Auswirkungen mit einzuplanen. Das stellt eigentlich seit 2013 (Bauplanung) ein grobes Versäumnis dar. Sinnvollerweise sollten diese baulichen Verbesserungen direkt an das Gelände des CITYGATEs angrenzen, damit die Menschen nicht in die angrenzenden Wohngebiete ausweichen müssen.

Unsere Forderungen im Einzelnen

  • Ausreichend konsumfreie Sitzgelegenheiten
  • Schall- und Sicht-geschützte Parkanlage zur Wagramer Straße
  • Spaß- und Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche
  • Angepasster Schulvorplatz für die Volksschule, ggf. eine der sieben Fahrbahnen zu Schutz der Schüler:innen freigeben
  • Verlängerung des Radweges von der U1-Station Rennbahnweg bis zur Maculangasse
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