Erfolgsmeldung aus Floridsdorf – aus für die B232-Autobahn

Erfolg für unsere Umwelt und unser Klima

Wir Grüne begrüßen das Aus für die B232-Autobahnpläne.
Doch in der Donaustadt werden für die 3,2 Kilometer lange Stadtautobahn um viele Millionen Euro Felder und Grünraum zubetoniert.

Aus für die B232-Autobahnpläne

Alexander Polansky und Heidi Sequenz
Heidi Sequenz, Mobilitätssprecherin der Wiener Grünen, mit Bezirksrat Alexander Polansky bei der Demo gegen die B232 im heurigen Jahr.

„Die rot-pinke Stadtregierung ließ endlich die Autobahnpläne zur B232 aus den 1970er-Jahren fallen“, freut sich Heidi Sequenz, Gemeinderätin und Mobilitätssprecherin der Grünen Wien. Sie gratuliert der Bürgerinitiative „Nein zur B232“ zu ihrer Beharrlichkeit. Die Grünen unterstützen seit Jahren deren Arbeit mit Anträgen auf Bezirks- und Gemeinderatsebene. „Für die Anrainer:innen des nördlichen Abschnitts, der nun in Grünland rückgewidmet wird, ist diese Entscheidung eine große Erleichterung. Nach Jahrzehnten der Ungewissheit, ob die gewidmete vierspurige Trasse direkt neben ihren Häusern und Wohnungen vorbeiführen wird oder nicht, gibt es nun endlich Klarheit“, so Sequenz.

KEinen Straßenabschnitt durch ein feld

Feld mit Gewitterstimmung
Die angekündigte Rückwidmung der 24m breiten Straßenwidmung in Grünland im nördlichen Abschnitt ist ein großer Erfolg für die Bürgerinitiative. Damit bleibt es hier auch in Zukunft so schön!

Dass südlich davon Felder für eine Busspur und einen Radweg zubetoniert werden, sieht Heinz Berger, Klubobmann der Floridsdorfer Grünen eher kritisch: „Eine Busanbindung für die Schichtgründe braucht nicht die Errichtung eines Straßenabschnitts durch ein Feld. Auch der Radweg könnte woanders verlaufen“. Weiters befürchtet er, dass diese Öffi-Rad-Straße dann bald für den allgemeinen Verkehr geöffnet werden könnte. „Im 21. Bezirk gibt es mit der Katharina Scheiter-Gasse bereits eine Straße, die ausschließlich dem Öffentlichen Verkehr und dem Radverkehr vorbehalten ist. Leider gibt es immer wieder Versuche, sie für den Kfz-Verkehr zu öffnen. Es muss daher sichergestellt werden, dass die angekündigte Öffi-Rad-Straße auch tatsächlich eine solche bleibt“, betont Berger.

„In Floridsdorf hat zumindest teilweise die Vernunft gesiegt und es werden klima- und menschenfeindliche Autobahnprojekte abgesagt.
Doch im Nachbarbezirk Donaustadt fahren die Bagger auf und verwüsten große Teile von Hirschstetten. Für die 3,2 Kilometer lange Stadtautobahn, die letztlich nur noch mehr Verkehr erzeugt, werden um viele Millionen Euro Felder und Grünraum zubetoniert.“

Heidi Sequenz

Links zu den Presseaussendungen:
OTS der GRÜNEN vom 20.10.2022
OTS der SPÖ vom 19.10.2022

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