Bezirksmuseum Donaustadt, Kagraner Platz

Grüne Vision
für Kagran

Was sind unsere Ideen für das Grätzl? Hier findest du die Grüne Vision für Kagran und Kontakte für deine Anliegen.

Fußgänger:innenzone Kagraner Platz

Ein Beruhigung des Kagraner Platzes lässt ihn als Einkaufsstraße und Begegnungsort aufleben.

Der Kagraner Platz lädt zum Verweilen und Flanieren ein, Gastronomie, Gewerbe und Geschäfte leben in der neuen Fußgänger:innenzone wieder auf. Im Sommer wird der Kagraner Platz zu einer Coolen Straße mit Wasserspritzbogen für Kinder und Erwachsene. Wegen mehreren Straßenbahnen, Bussen, der U-Bahn und einer Radschnellverbindung ist der Kagraner Platz außerdem ein wichtiger Mobilitätsknotenpunkt.

Hochbahnbögen Kagran

Beim Rennbahnweg ist unter der U-Bahn Trasse ein konsumfreier, betreuter Ort für Jugendliche entstanden, an dem sie sich treffen und feiern können, aufgewertet mit Toiletten, Sitzmöbeln sowie Bewegungsmöglichkeiten und freien Flächen für Graffitikunst. Daneben verläuft auf der nun angenehm gestalteten Wagramer Allee ein Radschnellweg von der Reichsbrücke bis nach Deutsch-Wagram.

Hochbahnbögen Kagran
Hier kann ein konsumfreier, angenehmer und betreuter Ort für junge Menschen entstehen.

Neue und grüne Straßenbahnen

Straßenbahn von Kagran nach Groß–Enzersdorf: Der Bus 26A wird auf der gleichen Strecke von der Straßenbahn 22 abgelöst, sodass die Linie mehr Kapazität bekommt.

Von der Siemensstraße bis nach Neueßling: Die Straßenbahnlinie 28 ersetzt die Busse 31A und 24A auf der selben Strecke. Der Umstieg am Kagraner Platz entfällt und es können noch mehr Personen befördert werden.

Fahrende Straßenbahn

Die Straßenbahnen 22 und 28 sowie die bestehende Linie 26 fahren auf Rasengleisen, die wenig Lärm verursachen und sich im Sommer nicht aufheizen.

Bessere S-Bahn

Beim Gewerbepark Stadlau und am Rautenweg befinden sich neue S-Bahn-Stationen. Von dort kommen Fahrgäste über Stadlau direkt zum Hauptbahnhof oder stadtauswärts nach Leopoldau, Süßenbrunn (bzw. Gänserndorf) und Gerasdorf (bzw. Laa an der Thaya).

Sichere und durchgängige Radwege

Ein Radschnellweg verbindet Floridsdorf über die Donaustadtstraße, die Erzherzog-Karl-Straße und den Siegesplatz sicher und schnell mit Groß-Enzersdorf.

Kontakt

Du hast ein Anliegen, Fragen oder Anregungen für Stadlau? Dann melde dich bei unserem Grätzlteam!

Wohnraum, Felder, Ausflugsziel

Kagran war ein bäuerlich geprägtes Marchfelddorf und bekannt für seine Gänse- und Entenzucht. Bis 1904 befand sich der große Dorfteich am heutigen Kagraner Platz, ebenso wie das Spritzenhaus der Freiwilligen Feuerwehr, das später zum Bezirksmuseum wurde. Zu dieser Zeit war Kagran bereits durch die Dampftramway bzw. die elektrische Straßenbahn bestens an Wien, Floridsdorf und Groß-Enzersdorf angebunden. Dies machte Kagran damals zu einem beliebten Ausflugs- und Entdeckungsziel.

Bis nach dem Ersten Weltkrieg bestand Kagran im Grunde aus dem alten Ortskern und den Häusern in der Donaufelder Straße sowie entlang der Wagramer Straße bis zur Steigensteschgasse. Dahinter reichten die Felder von der Wagramer Straße bis zur Ostbahn. Erst in den 1970er Jahren verschwand der dörfliche Charakter, auf den Trabrenngründen wurden große Gemeindewohnhausanlagen und in Neu Kagran das Donauzentrum errichtet.

Rennbahnsiedlung Kagran
Kirschblütenpark
Bezirksmuseum Donaustadt, Kagraner Platz
Eingang zur Gruam Kabarett- und Kleinkunstbühne

Kagran heute

Obwohl Kagran am Rand des Bezirks liegt, ist der Bezirksteil doch das eigentliche Zentrum der Donaustadt. Hier befindet sich das Magistratische Bezirksamt und die Bezirksvorstehung, die Volkshochschule sowie das größte Einkaufszentrum Wiens.

Neben zahlreichen Siedlungen wie am Freihof oder am Rennbahnweg hat Kagran auch Kleinkunstbühnen wie zum Beispiel die Gruam. Außerdem bietet es eine Eishalle, ein Hallen- und Freibad und das Bezirksmuseum. Der Generationenspielplatz Kagran, der Kirschblütenpark und der Schulgarten Kagran sind Beispiele für Grün- und Erholungsflächen im Grätzl.

In Kagran gibt es außerdem ein Nachbarschaftszentrum, mehrere Jugend- bzw. Gemeinwesenzentren und ein Frauenwohnprojekt.

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