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Samstag, 25. Mai 2013

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Die Umweltkonferenz „Grün regiert“ am 29. Mai 2012 im Architekturzentrum Wien.

09.06.2012 11:12

 

Die Umweltkonferenz „Grün regiert“ am 29. Mai 2012 im Architekturzentrum Wien.

  Die in Kleingruppen organisierte und von Bundessprecherin Eva Glawischnig initiierte Umweltkonferenz, die im Architekturzentrum Wien am 29. Mai 2012 stattfand, erfreute sich regen Zuspruchs. 

 

Es entstand eine Plattform, um Informationen zur Regierungsarbeit auch aus den Landeshauptstädten zu erhalten, und bei anregenden Diskussionen über die Gestaltung der Welt von morgen mitzumachen.

Nach einer Keynote von Gastredner Dennis Meadows (Autor von "Die Grenzen des Wachstums") wurden beim Gespräch der grünen Regierenden – zwischen Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou, Vizebürgermeisterin Lisa Rücker, Vizebürgermeisterin Helga Krismer und Landesrat Rudi Anschober –- wichtige Themen für die Zukunft angesprochen.

Vizebürgermeisterin Krismer aus Baden betonte, dass ihre „grüne Regierungsarbeit sich weiterhin auf Energie- und Klimapolitik konzentrieren wird“. Für Vizebürgermeisterin Rücker aus Graz ist wichtig, „im Verkehr FußgängerInnen und RadfahrerInnen Vorrang zu gewähren“. Er werde sich dafür einsetzen, die Energiewende – beispielsweise in Form einer Exportoffensive für Biomasse – und das grüne Jobprogramm „Ökojobs“ voranzutreiben, so Landesrat Anschober. „Linz soll zum Kompetenzzentrum für grüne Energien in Europa werden“, wünscht sicht Anschober.

„Wien hat sich eine Vielzahl von Projekten vorgenommen, und in punkto ökologischer Mobilität ist die Bundeshauptstadt bereits jetzt europaweit Nummer eins“, so Vizebürgermeisterin Vassilakou. Sie will den Radverkehranteil im öffentlichen Verkehrsmix verdoppeln, Verkehrsberuhigungskonzepte erweitern und mehr Grünraum zur öffentlichen Nutzung in den Städtebau einplanen sowie gleichzeitig die Bauprozesse überwachen. „Es ist dringend nötig, sich von der noch bestehenden Gas-Abhängigkeit zu verabschieden. Dazu sind Strategien mit den Wiener Stadtwerken entwickelt worden", sagte Vassilakou. Ein Beispiel sei das BürgerInnenkraftwerk für Solare Energie.

Christiane Brunner, Umweltsprecherin der Grünen im Nationalrat und Mitglied der Delegation zur UN-Konferenz erachtet eine Systemänderung als dringend notwendig, „denn das jetzige System stößt an seine Grenzen." Sie werde Transparenz gewährleisten und „ihr grünes Augenmerk darauf legen, dass Projekte auch umgesetzt werden“.

Beim gemeinsamen Austausch der grünen Regierenden, welcher als Projektbörse verstanden werden konnte, wurden Statements zum Thema „Erfolgreich regieren heißt…“ gesammelt, Projekte mit der größten BürgerInnenresonanz, mit der größten Wichtigkeit und die innovativsten Projekte der letzten Legislaturperiode vorgestellt, und ein Ausblick auf neue Projekte gegeben.

 

 


 

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